Wie man Objekte in Datenbanken steckt
Gregor Ottmann | März 31, 2006 on 7:36 am | In Datenbanken, Know-How |Durch die Verwendung von Toolkits und Frameworks kann man sich das Leben gewaltig erleichtern: Statt stundenlang darüber nachzudenken, wie irgendein blödes Objekt in die Datenbank geschrieben werden soll, stopft man es einfach in Hibernate und kann davon ausgehen, dass schon irgendwelche sinnvollen Informationen in der DB landen werden. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie genial ich das finde, nachdem ich den größten Teil meines PHP-Lebens damit verbracht habe, pseudo-objektorientierte Strukturen in einer Pseudo-SQL-Datenbank abzubilden…
Trotzdem: Manchmal sollte man einfach wissen, wie sowas geht. Beispielsweise dann, wenn man für einen Kunden arbeitet, der Hibernate aus irgendeinem Grund ablehnt. Oder wenn man gezwungen ist, mit einer Sprache zu arbeiten, für die es keine guten, freien O/R-Mapper gibt. Oder natürlich dann, wenn man der Ansicht ist, dass man keine Tools verwenden soll, wenn man nicht verstanden hat, wie sie unter der Haube funktionieren.
Für diesen informatorischen Ernstfall sollte man sich den Artikel über die Abbildung von Objekthierarchien auf Datenbankstrukturen, von dem mir PFuchs berichtet hat, in die Bookmarks stecken, was im übrigen ganz ohne O/R-Mapping machbar ist, da Bookmarks keine besonders komplizierte Struktur haben.
1 Kommentar »
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Die einfache Struktur der Bookmarkdatei hat sich zumindest im Firefox bald erledigt, da ab Version 2.0 SQLite dafür verwendet werden wird und wir wieder beim Thema (Pseudo-)Datenbanken wären.
Kommentar von Hendrik Noot — März 31, 2006 #