JUnit 4 ist da - und es mag Java 5
Gregor Ottmann | April 13, 2006 on 7:41 am | In Know-How, Tools |Irgendwie ist es unbemerkt an mir vorbeigegangen, dass mittlerweile die vierte Inkarnation des Java-Testframeworks “JUnit” verfügbar ist - ich möchte an dieser Stelle ein leicht nöliges “mir sage ja niemand was” einwerfen. Mittlerweile habe aber sogar ich mitbekommen, dass es da etwas gibt, und es scheint ziemlich interessant zu sein.
Wie man dem Einführungsartikel zu JUnit 4 für ungeduldige Leser entnehmen kann, bietet die neue Version durchaus ein paar schicke Features, insbesondere die Benutzung von Annotations zu Auszeichnung von Testmethoden und die Möglichkeit, Testklassen von eigenen Basisklassen abzuleiten. Zusammen mit “static imports” für die assert-Methoden wurde also so ziemlich alles benutzt, was die neue Sprachversion an praktischen Erweiterungen für die Testbereitstellung hergibt.
Besonders nützlich finde ich es übrigens, dass man für die Testmethoden Timeouts und erwartete Exceptions angeben kann. Die Überprüfung, ob irgendwas schlichtweg zu lange dauert, war mit JUnit 3 wohl eine der zurecht am meisten gefürchteten Anforderungen überhaupt - und über die Nerverei mit den Try-Fail-Catch-Ignore-Konstrukten für Exceptions, die ausgelöst werden müssen, muss ich wohl auch kein weiteres Wort verlieren.
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