Wie Überstunden die Qualität killen
Gregor Ottmann | Mai 29, 2006 on 9:50 am | In Vermischtes |Arbeit ist, wie wir alle wissen, beliebig skalierbar. Wenn ein Entwickler in 8 Stunden 3000 Zeilen guten Code schreibt, wird er logischerweise in 24 Stunden 9000 Zeilen Code ausspucken und somit die Realisierungszeit des Gesamtprojekts auf 33% der ursprünglichen Schätzung drücken. Wann er in der Zwischenzeit schlafen soll, kann der Mensch ja von den 9 Frauen in Erfahrung bringen, die durch gute Teamarbeit ein Kind innerhalb eines Monats produzieren.
Klar, das ist Quatsch. Aber wie sieht es denn nun tatsächlich mit der Effektivität von Überstunden aus? Wie mies wird unser Code, wenn wir ihn mitten in der Nacht schreiben? Kann man von ausreichendem Sozialkontakt sprechen, wenn man jeden Morgen mit dem Zeitungsboten redet, der zufällig zur selben Zeit vor der Haustür steht wie man selbst?
Definitive Antworten habe ich gerade nicht zu bieten, aber immerhin einen interessanten Artikel über die Auswirkungen von Überstunden auf die Qualität des Codes, den OBlume mir geschickt hat. Lesen kann man den dann ja morgens um 2, kurz bevor man zusammenpackt und heimgeht. ![]()
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