Lokale Configs in Spring
Gregor Ottmann | September 1, 2006 on 7:36 am | In Know-How, Spring |Wenn man mit mehreren Leuten an einem Spring-basierten Projekt arbeitet, kommt es leicht zu Konfigurations-Bashing im CVS: Jeder ändert die Datei, in der die Zugriffsdaten für die Datenbank stehen, so, dass die Config bei ihm passt. Danach wird alles commited, woraufhin die anderen wieder bei sich die Daten ändern, sie commiten… Wer hat eigentlich behauptet, dass es ein Perpetuum Mobile nicht geben kann?
Nun habe ich schon vor einiger Zeit von einem Trick berichtet, der das Problem recht gut löst - allerdings wird dabei für jeden Rechner eine eigene Configdatei verwendet, was der Ästhetik in den Augen vieler Kollegen eher abträglich ist. Nun ist das aber das kleinste Problem, wie ein Blogpost über die Verwendung lokaler Konfigurationen in einer einzelnen Spring-Properties-Datei zeigt, den OBlume mir empfohlen hat. Sehr einfach und sehr schön, aber noch nicht ganz perfekt, wie OBlume meinte - und da stimme ich ihm zu. Man braucht nämlich für alle Lokalen Configs eine komplette Kopie der gesamten Einstellungen, obwohl meist fast alles aus Defaults gezogen werden kann. Macht nix, das hat der O nämlich auch gelöst, und zwar mit dieser leichten Sourcecodeanpassung:
if(props.containsKey(propertyKey)) // we found a host-specific property return props.getProperty(propertyKey); else // return default property if present return props.getProperty(placeholder);
Na also, geht doch.
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