Die Dunkle Materie des Internet

Gregor Ottmann | November 17, 2006 on 8:30 am | In Aktuelles, Vermischtes |

Obwohl sich Webentwickler ständig über Browserkompatibilitätsfragen aufregen, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit, nie wieder Stress mit solchen Problemen zu haben: Man lässt das Entwickeln sein und züchtet Schafe in Neuseeland. Das ist nicht nur weitaus entspannender als HTML-Gefrickel, nein, man hat auch immer hübsch warme Pullover und einen anständigen Braten am Sonntag. Problem gelöst, der nächste bitte.

Ach, Ihr hängt irgendwie an Eurem Job, obwohl Ihr Euch damit auseinandersetzen müsst, dass die dokumentierten Standards das Papier nicht wert sind, auf dem man sie sich nicht ausdruckt? Dann sieht’s natürlich arg düster aus. Kein Pullover, kein Braten und definitiv kein Stück Javascript-Code, das auf Anhieb überall funktioniert. Aber vielleicht kann ich wenigstens etwas Trost bieten, auch wenn das letztendlich nichts zum Gelingen der Stressprojekte beiträgt.

Ich bin nämlich über einen Blogpost gestolpert, in dem ein Opera-Entwickler beschreibt, warum seine Haare vorzeitig ergrauen und so mancher seiner Tage eher suboptimal ist. Der arme Kerl muss sich nämlich nicht nur mit Kompatibilität seines HTML-Zeugs zu den verschiedenen Browsern rumschlagen, nein, der muss auch noch einen Browser entwickeln, der all das zu vereinen versucht. Wenn Ihr also mal wieder über irgendeine Browsermacke flucht, zählt bis 10, denkt an den Typen und wisset, dass es noch viel schlimmer kommen könnte. Und viel schlimmer kommen wird, spätestens beim nächsten MSIE-Release.

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