Wissenswertes über’s Clustering

Gregor Ottmann | Januar 30, 2007 on 1:23 pm | In Know-How | No Comments

OBlume hat mir von einem netten Artikel berichtet, in dem man alles über die verschiedenen Clustering-Konzepte im J2EE-Umfeld findet - hinterher weiß man, dass “Clusters” nicht notwendigerweise Frühstücksflocken sind und dass man mit “Failover” nicht etwa einen Überfall meint. OK, der Versuch eines Wortwitzes anhand einer bewusst miserablen Übersetzung ist mal wieder fehlgeschlagen, aber das kennt man ja von mir nicht anders. Schade, dass ich jetzt kein Witz-Failover implementiert habe, bei dem ein Backup-Witz automatisch die Rolle des… Ach, lassen wir das.

53 krasse CSS-Hacks

Gregor Ottmann | Januar 30, 2007 on 11:29 am | In CSS, Know-How | No Comments

Na, da hat der FGrassinger doch mal was feines gefunden: 53 CSS-Dingsbumse, die hartmassiv das Haus rocken, wenn ich mich mal dieser saloppen Ausdrucksweise bedienen darf. Ich persönlich finde ja gerade die abgerundeten Ecken richtig gut (ich mag runde Sachen), aber auch die anderen Dinge haben definitiv Stil. Das einzige, was mir wirklich noch fehlt, ist eine Routine für die automatische Deinstallation des MSIE per CSS, aber das wird dann wohl erst mit CSS4 implementiert. Zumindest von den anderen Browsern.

Tonnenweise Links für Webentwickler

Gregor Ottmann | Januar 22, 2007 on 9:57 am | In Know-How | No Comments

Webentwickler schätzen Online-Ressourcen, die sich auf ihr Arbeitsgebiet beziehen. Erstens ist es nämlich absolut standesgemäß, sich die Infos übers Web zu holen, wenn man selbst schon das Web gestaltet, andererseits kann man stets sagen, dass man sich gerade wichtige Informationen beschafft, wenn der Chef einen schon wieder beim Surfen ertappt. Zumindest dann, wenn man gerade Websites mit irgendwelchem Sourcecode vor sich hat - Surfereien auf der Playboy-Homepage dürften auch vom naivsten Chef schnell als wenig jobrelevant identifiziert werden.

Durchaus relevant sind die Links, die man im “Web Developer’s Handbook” finden kann - von täglich aktualisierten CSS-Newspages bis hin zu Useability- und SEO-Kram findet man hier so ziemlich alles - bis auf die Inhalte, für die das Internet einem sehr bekannten Lied zufolge eigentlich gedacht ist. Naja, man kann halt nicht alles haben.

Kann Google JavaScript?

Gregor Ottmann | Januar 10, 2007 on 8:26 am | In Aktuelles, Know-How, Vermischtes | No Comments

Suchmaschinen sind toll, aber es soll ja Informationsisolationisten geben, die ihre Websites ganz für sich alleine haben wollen. Kein anderer soll sehen, was sie gemacht haben, deshalb verwenden Sie für ihre Navigation JavaScript. Ha, Google, das verstehst Du nicht, ich kann ganz alleine bleiben!

Erm, nein.

Wenn die Experimente einiger russischer “Google-Optimierer” nicht falsch angesetzt oder interpretiert wurden, muss man davon ausgehen, dass der Googlebot und seine Kollegen sehr wohl JavaScript interpretieren - zumindest bis zu einem gewissen Grad. Wer sich also vor der Welt verstecken und seine Seiten ganz für sich allein behalten will, muss sich doch etwas mehr Mühe geben, um sein Ziel zu erreichen. Oder seine Page einfach auf der lokalen Platte ablegen, die ist bis zur Einführung des “Bundestrojaners” mit anschließendem Aufkauf der deutschen Regierung durch Google vermutlich halbwegs suchmaschinensicher.

Pegasus und Mercury geben den Geist auf

Gregor Ottmann | Januar 9, 2007 on 8:57 am | In Aktuelles | No Comments

Eine der Anwendungen, die man bei der Entwicklung einer Webapp auf seiner Kiste haben sollte, ist ein Mailserver - schließlich ist Mailversand eine dieser Standardfähigkeiten, und die Benutzung produktiver Mailserver ist nur in den wenigsten Fällen eine gute Idee. Glaubt mir, ich weiß das… Spätestens, seit ich mal durch einen Configfehler beim Testen echte Mails an echte Leute verschickt habe. Sowas kommt nur gut, wenn man eine enorme Selbstkontrolle beim Verfassen von Testmails hat (habe ich nicht) oder die Empfänger viel Humor haben (hatten sie erfreulicherweise).

Für diejenigen unter uns, die unter Windows entwickeln, gibt es zwei typische Tools, die man als lokale Mailserver verwendet: Mercury und Hamster - beide gut, aber mir hat Mercury immer besser gefallen als das Nagetier. Zukünftig brauche ich aber vielleicht doch einen Hamsterkäfig auf meinem Rechner, denn die Entwicklung und Verteilung von Mercury und dem zugehörigen Pegasus Mail wurden aus finanziellen Gründen eingestellt. Ich gebe zu, etwas traurig zu sein, denn Mercury war (wie erwähnt) mein liebster Windows-Mailserver und Pegasus… Ja, mit diesem Programm habe ich damals meine ersten Mails empfangen, bevor ich dann irgendwann mal die Kohle für eine Lizenz von AK-Mail (huch, das gibt es ja tatsächlich noch…) zusammen hatte. Ich verabschiede mich vorläufig mit einem Seufzen und hoffe, dass die Sourcen irgendwann mal open werden oder sich irgendwer findet, der die weitere Entwicklung von Pegasus und Mercury finanzieren mag.

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