Comments mal deaktiviert
Gregor Ottmann | Dezember 21, 2007 on 1:59 pm | In Vermischtes | Comments OffNachdem hier in letzter Zeit endlose Mengen fiesen Commentspams eingetrudelt sind, durch die ich ständig irgendwas wegmoderieren musste, habe ich die Kommentare vorläufig komplett ausgeknipst. Mit etwas Glück kriege ich im neuen Jahr eine neue Version von Wordpress, in der die Option “Users must be logged in to comment” eventuell sogar funktioniert… In dem Fall würde ich reaktivieren.
Wie man eine .Net-Assembly nachträglich signiert
Gregor Ottmann | Dezember 17, 2007 on 3:28 pm | In .Net, Know-How | No CommentsDa habe ich doch heute ein brauchbares Datepicker-Control gesucht und, es geschehen noch Zeichen und Flundern, tatsächlich eines gefunden. Das Datepicker-Dings von Graymatter ist nämlich klein, einfach zu nutzen und ziemlich exakt das, was man so braucht. Tofte. Also habe ich es in mein Projekt gedingst und mal eine frische Compilation angestoßen. Wuppwupp.
Nix “wuppwupp”. Mein Projekt wollte eine signierte Assembly (”strong-named”, wie wir Experten das nennen) bauen, aber leider war die DatePicker-Assembly nicht signiert. Arglgnagnabarfzgna. Da stand ich dann also und durfte mich fragen, was und warum und wie und ob ich jemals wieder Java benutzen darf.
Manche Probleme sind zum Glück nicht ganz so gravierend, wie sie zunächst aussehen. Als elitärer Google-Master bin ich nämlich auf einen Blogpost gestoßen, der eine ganz einfache, wenn auch etwas hackerige Lösung enthielt:
ildasm /tokens /out=unsignedAssembly.il unsignedAssembly.dll
ilasm /dll /key=key.snk unsignedAssembly.il /out=signedAssembly.dll
Die Assembly zu disassemblieren und dann wieder zusammenzuklatschen ist zwar irgendwie leicht gewagt - aber was kratzt mich das, solange es nur funktioniert? Nicht die Bohne, genau.
Wie man aus einem int wieder ein C#-Enum-Objekt macht
Gregor Ottmann | Dezember 14, 2007 on 9:45 am | In .Net, Know-How | No CommentsDieses schon mal vorweg: ASP.Net hinterlässt bei längerer Benutzung schwere Gehirnschäden, folglich muss bei mir mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Falls ich demnächst nur mit einer über den Kopf gezogenen Damenunterhose bekleidet und laut “Microsoft! Microsoft!” brüllend durch die heiligen Hallen der SKYTEC AG hüpfen sollte, weiß man also, woran das liegen könnte. Soviel zur Einleitung, kommen wir zum Thema:
Ich brauchte für eine Dropdown-Liste die Werte eines enum-Typen, was ziemlich Easy ist: Man kann jedes enum-Dings einfach nach int casten, schon hat man was, was man in ein Dropdown frickeln kann. Das sieht etwa so aus:
myListBoxDings.Items.Add(FrickelEnum.Burfz.toString(), ((int)FrickelEnum.Burfz).toString());
Yep, ganz easy. Blöderweise musste ich jetzt aber den Wert aus der Liste in eine andere Methode stopfen, und die erwartet als Parameter keinen string, kein int, nein - einen enum-Wert. Gnarfzgagagagaga. Damenunterhose. “Microsoft! Microsoft!”
Was für versierte .Net-Profis (erkennbar an der Damenunterbekleidung) kein Problem ist, hat mich erstmal ziemlich genervt, bis eine kleine Google-Recherche gezeigt hat, dass das alles kein Problem ist, solange man nur weiß, wie es geht:
FrickelEnum brunf = (FrickelEnum)Enum.ToObject(typeof(FrickelEnum), Int16.Parse(myListBoxDings.SelectedValue))
Ha! Geht doch! Damit kann ich mich jetzt der eigentlichen Logik widmen und schon mal über den nächsten Artikel nachdenken, der den Titel “WCF ist Microsofts Version von WTF?!?” tragen wird. Ob dieser jemals geschrieben wird, hängt allerdings wohl davon ab, wie meine Chefs zur Frage des Beschäftigungsverhältnisses für nackte Entwickler mit Tangas auf dem Kopf stehen. Microsoft! Microsoft!
(Falls es jemand wissen will: Das Ergebnis der besagten Google-Recherche war dieser hilfreiche Artikel hier.)
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