Wie man den Default-HTTP-Port der Oracle Express ändert
Gregor Ottmann | März 21, 2007 on 12:13 pm | In Datenbanken, Know-How | 1 CommentOK, ich ahbe die Oracle Express installiert und ein bisschen rumgespielt, jetzt wollte ich sie mit meinem JBoss koppeln. Kein Problem, wenn man davon absieht, dass sich beide an den Port 8080 binden wollen. Wie man den JBoss umstellt, weiß ich, nur will ich das nicht, also muss die Oracle beiseite rücken - nur wusste ich da bis gerade eben nicht, wie es wohl einzustellen sein mag. Eine flinke Google-Suche brachte mich zu einem Blogpost, der erklärt, wie man http- und ftp-Port der Oracle Express umstellt, und damit ich die URL niemals vergesse, poste ich sie hier im Blog.
Kurzes Zwischenergebnis zur kostenlosen Mini-Oracle: Gefällt mir, wenn man davon absieht, dass dieses SQLPlus-Dings im Vergleich zur MySQL-Konsole ziemlich affig zu sein scheint. Wieso das Teil unfähig ist, “out of the box” korrekte Umlaute auszugeben, ist mir offen gestanden völlig schleierhaft - aber solange der Treiber die richtigen Ös und Üs an meine Webseiten liefert, soll es mir vorerst egal sein. Trotzdem: Weiß vielleicht irgendwer, wie ich disem SQLPlus korrekte Umlaute unter Windows entlocken kann?
Wie Oracle IBM disst
Gregor Ottmann | März 20, 2007 on 10:29 am | In Datenbanken, Vermischtes | No CommentsIch sehe mir ja derzeit kostenlose Datenbanken mit XML-Dingsbums an, weil ich ganz gerne das MySQL-Bumsdings als Entwicklungsplattform ablösen würde. Gestern habe ich mir DB2-Papers reingezogen, heute schaufle ich mir Oracle in den Kopf - und dabei bin ich auf ein Paper gestoßen, das ich der geschätzen Leserschaft keineswegs vorenthalten will: Einen von Oracle publizierten Vergleich von XML in Oracle 10g mit dem XML-Bingsdums in DB2 (Viper).
Wir alle wissen natürlich, dass man das, was eine Firma über die Konkurrenz schreibt, stets mit der sprichwörtlichen Prise Salz konsumieren sollte. Dennoch ist die Lektüre dieses Papiers lohnend, weil man einen Eindruck davon bekommt, wie die mit dem roten Logo sich im Vergleich zu denen mit den gestreiften Buchstaben positionieren. Abgesehen davon fand ich schon den Untertitel des Papers (”De-Fanging Viper”) recht gut und konnte mir beim Einleitungszitat des ersten Abschnitts ein Grinsen nicht verkneifen:
A viper without fangs is like a rope - indian proverb
Sehr schön. Dabei weiß doch spätestens seit dem Herrn der Ringe wirklich jeder, dass man immer ein Seil dabei haben sollte - das ist im Rucksack viel sympathischer als eine Giftschlange! Wie dem auch sei, ich werde mich mal weiter in die Papers stürzen und eventuell gelegentlich mal berichten, was für eine Meinung ich mir so gebildet habe.
(Ach ja, für diejenigen, die nicht nur den Vergleich, sondern auch die reinen Technikschmankerl wollen, empfehle ich den technischen Überblick über die XML-Features der aktuellen Oracle. Wenn nur die Hälfte von dem, was da steht, tatsächlich so funktioniert, ist das System schon durchaus relativ sehr arg geil.)
Java, XML und IBMs DB2 Express-C
Gregor Ottmann | März 19, 2007 on 3:53 pm | In Datenbanken, Know-How, Tools | No CommentsWir benutzen in der Entwicklungsphase unserer Software oft die MySQL als Datenbank - aus historischen Gründen, Gewohnheit und Faulheit. OK, das Ding ist einfach in den Griff zu kriegen und nervt im Regelfall nicht, aber der Leistungsumfang haut einen auch nicht gerade aus den Socken. Deshalb sehe ich mich in letzter Zeit etwas um und versuche, eine vernünftige Alternative im kostenfreien Segment zu finden. Besonders interessant finde ich die kostenlosen Spezialversionen der großen Hersteller (IBM, Oracle und Microsoft) - wenn man die in der Entwicklung benutzt, wird die Migration auf die großen Systeme beim Kunden doch gleich viel einfacher.
Heute habe ich mir mal diverse Papiere zu IBMs kostenlosem Datenbankserver namens “DB2 Express-C” angesehen, und da IBM mit den XML-Features dieser Software angibt wie ich mit neuen Spielkonsolen, habe ich natürlich auch mal einen besonders scharfen Blick auf genau dieses Feature geworfen. Genaugenommen auf seine Beschreibung, denn die eigentliche Software loaded noch down - über 500 MB dauern halt eine Weile.
Was soll ich sagen? Wenn der XML-Support nur halb so gut ist, wie die verschiedenen Papers versprechen, könnte ich mich eventuell verliebt haben. Wie ich in dem Artikel über die Benutzung der XML-Fähigkeiten der DB2 bei IBM, der der eigentliche Hauptlink dieses Posts sein sollte, gesehen habe, funktioniert das nämlich alles theoretisch auch mit Java recht gut, und da hatte ich offen gestanden so meine Sorgen. Nun, dann werde ich mal weiter downloaden und dann sehen, ob’s mich wirklich zu beglücken vermag.
Praktische Applikations-Icons
Gregor Ottmann | März 19, 2007 on 11:52 am | In Vermischtes | 1 CommentWenn man Applikationen bastelt, braucht man früher oder später ein paar typische Standardicons - neue Datei, speichern, einen Mülleimer, ein Symbol für das beenden der Applikation, Icons für OK/Cancel - Ihr könnt Euch vorstellen, was ich meine. Genau diese Standardicons gehören zu den Grafiken, die am häufigsten “mal eben zusammengepixelt” werden, und die Ergebnisse sind oft absolut schauderhaft. Merke: Der gemeine Programmierer ist kein Künstler. Auch kein Schriftsteller, aber das ist ein anderes Thema, auf das ich irgendwann unter der Überschrift “Dokumentation, die Hirnkrebs verursacht” zurückkommen werde.
Zurück zum Icon. Wenn man sowas braucht, es nicht selber machen will und Google anwirft, kriegt man im Regelfall erstmal 392864523784 Ergebnisse für kommerzielle Iconpacks, von denen 70% auf Seiten verweisen, unter denen man vor allem gute Rootkits runterladen kann. Der Fund einer Sammlung praktischer Standardicons unter Creative-Commons-Lizenz durch PRogalinski kann also als absolut meldungswürdig gelten, weswegen ich hier genau dieses tue, nämlich melden. Wer noch mehr gute Seiten dieser Art kennt, möge diese bitte in Kommentaren zu diesem Beitrag mit dem Rest der Welt teilen.
JBoss mit SSO - warum sagt mir das eigentlich keiner?
Gregor Ottmann | März 15, 2007 on 11:20 am | In Know-How, Tools | No CommentsDa stöbere ich heute auf den Seiten des JBoss-Projekts rum und was erblicken meine von der Bildschirmarbeit stark geröteten Augen? Die JBoss-Jungs haben ein Framework für SSO und Identity-Federation gebaut, und zwar auf Grundlage des von mir und der restlichen Industrie durchaus geschätzten SAML-Standards. Ja, fein, jetzt müssen wir uns diesen SSO-Kleinkram nicht mehr jedesmal schnell selber zusammenhacken, das gefällt mir sehr - nur bleibt eine Frage offen: Wieso zum Teufel erzählt mir keiner von sowas? Immerhin wurde der erste Release Candidate schon Anfang Februar freigegeben, das hätte ich wissen müssen…
Naja, besser spät als nie, denke ich mir, und warte jetzt darauf, dass irgendwer sich traut, den Kram mal auszuprobieren. Sobald das geschehen ist, bitte ich um ausführliche Erfahrungsberichte in Form von Kommentaren in diesem Blog. Schließlich will ich den Krempel zwar gerne verwenden, habe aber gerade weder Zeit noch Lust, mich mal um die Evaluierung zu kümmern. Besonders nett wäre es übrigens, wenn irgendwer mal ausprobieren könnte, wie das alles mit Spring und ACEGI zusammenspielt.
Google Maps erregen mich
Gregor Ottmann | März 14, 2007 on 3:24 pm | In Know-How, Vermischtes | No CommentsIch hatte bisher irgendwie keinen Grund, mich großartig mit Google Maps oder Google Earth zu beschäftigen - irgendwie hat es mich nicht wirklich interessiert, zu wissen, wie der Kram aus der Luft betrachtet aussieht, den ich schon von unten langweilig finde. Ich bin halt doch eher ein Killerspieler als ein der Realität verhafteter Realmensch, fürchte ich. Wie dem auch sei, jetzt hat sich alles geändert, weil ich für ein Kundenprojekt eine Google-Maps-Integration konzipieren musste. Also habe ich mich hingesetzt, mir die Doku zur Google-Maps-API mal komplett reingezogen und dann… Ach, ich bin verliebt. Das ist so geil. So absolut cool. Das müsst Ihr auch mal machen.
Eigentlich wollte ich noch etwas ausführlicher Schreiben, wie krassfett ich das alles finde, aber leider hat der Chef gerade angefragt, ob ich mit ihm auf einen Kaffee und eine Zigarette vor die Tür gehen will. Da muss man Prioritäten setzen, da muss das Blog leiden - aber Ihr habt ja jetzt eh was zu tun. Mit Google Maps rumspielen nämlich. Und mit KML, der Markupsprache für Google-Earth-Kram - die ist nämlich auch ganz schön fett. Genau wie ich übrigens, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.
Kalenderimporte mit iCal4j
Gregor Ottmann | März 14, 2007 on 8:52 am | In Know-How, Tools | 1 Comment“Feiertage”, das sind diese Tage, an denen man selbstverständlich brav arbeitet und sich darüber ärgert, dass man die ganzen Leute aus anderen Branchen nicht erreichen kann. Kunden beispielsweise, die kennen ja traditionell sowas wie “Urlaub”. Die Encyclopedia Galactica definiert “Urlaub” übrigens als “das, was die anderen machen, wenn man sie gerade dringend mal bräuchte”, aber das nur am Rande. Zurück zum Thema, nämlich zu den Feiertagen.
Da es sowas in manchen Branchen angeblich geben soll, steht man oft vor der Herausforderung, die kleinen Scheißerlein in seinen Datumsberechnungen zu berücksichtigen. Dummerweise ist der Typ, der die Feiertage des aktuellen Jahres manuell erfassen sollte, gerade im Urlaub, also überlegt man sich, ob man nicht einfach eine Importschnittstelle für diese berüchtigten iCal-Dateien anbieten sollte. Ein kurzer Blick ins Format offenbart so einiges:
BEGIN:VCALENDAR
PRODID:FreieTageFuerAndereLeute
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:Neujahrstag
DTSTART;VALUE=DATE:20070101
CATEGORIES:Feiertage
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:Heilige drei Könige
DTSTART;VALUE=DATE:20070106
CATEGORIES:Feiertage
END:VEVENT
END:VCALENDAR
Hurgs, für sowas kann man natürlich schnell einen Parser schreiben, muss man aber nicht. Man kann nämlich auch einfach iCal-Dateien mit iCal4j parsen und erzeugen, das ist erheblich weniger stumpfsinnig und spart Zeit, die man dann in Nachforschungen zu diesem komischen “Urlaub” investieren kann, idealerweise inklusive praktischer Übungen zum Thema.
Entries and comments feeds.
Valid XHTML and CSS. ^Top^
:RSS2-Feed