Lässig javascripten mit jQuery
Gregor Ottmann | Februar 15, 2007 on 12:54 pm | In AJAX, CSS, JavaScript, Tools | No CommentsIch gestehe: Ich hasse JavaScript. Wenn ich irgendeine Chance habe, jemand anderem irgendwelche js-Tasks aufzuhalsen, schaffe ich diese Art von Aufgabe möglichst schnell möglichst weit von mir weg. Am liebsten mit Lichtgeschwindigkeit nach Timbuktu - soll sich doch irgendeine arme Sau dort mit dem Kram rumschlagen. Hauptsache, es bleibt nicht an mir selbst hängen.
Trotzdem muss ich zugeben, dass ich MHenzes letzten großen JavaScript-Fund ziemlich geil fand, nämlich das umfangreiche Framework für alles Mögliche namens “jQuery”. Mit dem Dings kann man von DOM-Manipulation bis AJAX so ziemlich alles abfackeln, was man so braucht, und dabei erlebt man einen abgefahrenen AHA-Effekt nach dem anderen.
Man stelle sich beispielsweise vor, dass man allen Links in einem Dokument eine bestimmte CSS-Klasse zuweisen will, vielleicht um ein Icon dranzupappen oder so. Das geht in jQuery geradezu unanständig einfach:
jQuery(”a”).addClass(”icondingsbums”);
Erster, fertig, gewonnen! Und ganz ohne Änderungen am Markup! Natürlich kann man dann noch hübsche Einblendeffekte benutzen, Teile im DOM-Baum kopieren, verschieben, in schwarzen Löchern verschwinden lassen oder nach Timbuktu verschicken, aber wer das genauer wissen will, sollte sich einfach mal die Doku ansehen. Für den täglichen Gebrauch empfehle ich übrigens statt der etwas unübersichtlichen default-Dokumentation die visuelle jQuery-Doku, in der findet man einfach schneller, was man braucht.
Mehrspaltige Websites mit YAML
Gregor Ottmann | Februar 15, 2007 on 12:43 pm | In CSS, JavaScript, Tools | No CommentsWebdesign ist im Grunde eine recht uniforme Angelegenheit: Header, 1-3 Spalten Inhalt, Footer. Wie sehr die Hersteller zueinander inkompatibler Browser es verdient haben, aufs fürchterlichste gequält zu werden, merkt man spätestens dann, wenn die schön tabellenfrei erstellten Layouts auf jeder Seite anders aussehen, in Browser A der Footer über den Inhalt gerendert wird und Browser B mindestens eine Spalte versteckt. In solchen Situationen war ich schon mehr als einmal davon überzeugt, dass kein “Killerspiel” der Welt auch nur annähernd das Amokpotenzial einer durchschnittlichen Webseitenerstellung hat.
Schön ist es also, wenn man sich um solchen Low-Level-Mist erst gar nicht kümmern muss, beispielsweise weil man das CSS/Javascript-Tooldings namens “YAML” benutzt, das sich um dieses Spaltengefrickel kümmert. Wenn man sich solche Hilfsmittel beschafft hat, hat man auch gleich viel mehr Zeit, um sich um angenehmere Dinge zu kümmern, beispielsweise darum, dass jeder Browser die hübschen Popup-Divs anders rendert, die der Kunde unbedingt haben wollte. OK, auch hier kann es Amokdings geben, aber wenigstens wegen einer etwas anspruchsvolleren Sache als dem Grundlayout - da kommt man sich nicht ganz so bescheuert vor, wenn man vor Frust in die Schreibtischplatte beißen will.
Zwei wichtige Hinweise noch: Empfohlen hat’s PRogalinski und es gibt auch ein YAML-Dings für TYPO3.
Kostenlose CMS, Blogs und derlei Kram selber vergleichen
Gregor Ottmann | Februar 14, 2007 on 11:23 am | In Know-How, Vermischtes | 1 CommentWenn man “nur mal eben” eine Website mit einem Blog, CMS oder Wiki aufsetzen soll, steht man ganz schnell vor ganz ekligen Entscheidungen - insbesondere vor der, welche Software man denn nun verwenden soll. Mal ehrlich: Wer weiß schon so ganz genau, ob er nun Wordpress, S9Y oder LifeType besser findet? Schließlich hat man den Kram ja im Regelfall noch nicht durchprobiert. Es soll ja Leute geben, die genug Zeit und masochistische Veranlagung aufweisen, um alle verfügbaren Tools parallel auf einer Kiste zu installieren und sie der Reihe nach durchzutesten, aber glaubt mir eins: Ich gehöre nicht dazu. Und auch niemand, den ich kenne. Hoffe ich zumindest.
Dank PRogalinski weiß ich jetzt aber immerhin von einer Website, auf der man praktische alle gängigen Open-Source-Publiziertools mal ausprobieren kann, weil sich der Sitebetreiber für uns die Mühe gemacht hat, den ganzen Krempel zu installieren und zum Laufen zu bringen. Wie nett. Und weil die lieben User auch Kommentare zu den einzelnen Tools abgeben können, kriegt man haufenweise “Kurzreviews” gewissermaßen geschenkt dazu, das finde ich fast noch besser - da kann man sich dann nämlich oft auch noch das Ausprobieren an sich sparen und die so gewonnene Zusatzfreizeit für sinnvolle Beschäftigungen (Lesen, Lernen, Killerspiele) nutzen.
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