Wie Oracle IBM disst
Gregor Ottmann | März 20, 2007 on 10:29 am | In Datenbanken, Vermischtes |Ich sehe mir ja derzeit kostenlose Datenbanken mit XML-Dingsbums an, weil ich ganz gerne das MySQL-Bumsdings als Entwicklungsplattform ablösen würde. Gestern habe ich mir DB2-Papers reingezogen, heute schaufle ich mir Oracle in den Kopf - und dabei bin ich auf ein Paper gestoßen, das ich der geschätzen Leserschaft keineswegs vorenthalten will: Einen von Oracle publizierten Vergleich von XML in Oracle 10g mit dem XML-Bingsdums in DB2 (Viper).
Wir alle wissen natürlich, dass man das, was eine Firma über die Konkurrenz schreibt, stets mit der sprichwörtlichen Prise Salz konsumieren sollte. Dennoch ist die Lektüre dieses Papiers lohnend, weil man einen Eindruck davon bekommt, wie die mit dem roten Logo sich im Vergleich zu denen mit den gestreiften Buchstaben positionieren. Abgesehen davon fand ich schon den Untertitel des Papers (”De-Fanging Viper”) recht gut und konnte mir beim Einleitungszitat des ersten Abschnitts ein Grinsen nicht verkneifen:
A viper without fangs is like a rope - indian proverb
Sehr schön. Dabei weiß doch spätestens seit dem Herrn der Ringe wirklich jeder, dass man immer ein Seil dabei haben sollte - das ist im Rucksack viel sympathischer als eine Giftschlange! Wie dem auch sei, ich werde mich mal weiter in die Papers stürzen und eventuell gelegentlich mal berichten, was für eine Meinung ich mir so gebildet habe.
(Ach ja, für diejenigen, die nicht nur den Vergleich, sondern auch die reinen Technikschmankerl wollen, empfehle ich den technischen Überblick über die XML-Features der aktuellen Oracle. Wenn nur die Hälfte von dem, was da steht, tatsächlich so funktioniert, ist das System schon durchaus relativ sehr arg geil.)
Keine Kommentare vorhanden »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.
Eintrag vornehmen
You must be LOGGED IN um einen Kommentar zu erstellen.
Entries and comments feeds.
Valid XHTML and CSS. ^Top^
:RSS2-Feed