Wie man eine .Net-Assembly nachträglich signiert

Gregor Ottmann | Dezember 17, 2007 on 3:28 pm | In .Net, Know-How |

Da habe ich doch heute ein brauchbares Datepicker-Control gesucht und, es geschehen noch Zeichen und Flundern, tatsächlich eines gefunden. Das Datepicker-Dings von Graymatter ist nämlich klein, einfach zu nutzen und ziemlich exakt das, was man so braucht. Tofte. Also habe ich es in mein Projekt gedingst und mal eine frische Compilation angestoßen. Wuppwupp.

Nix “wuppwupp”. Mein Projekt wollte eine signierte Assembly (”strong-named”, wie wir Experten das nennen) bauen, aber leider war die DatePicker-Assembly nicht signiert. Arglgnagnabarfzgna. Da stand ich dann also und durfte mich fragen, was und warum und wie und ob ich jemals wieder Java benutzen darf.

Manche Probleme sind zum Glück nicht ganz so gravierend, wie sie zunächst aussehen. Als elitärer Google-Master bin ich nämlich auf einen Blogpost gestoßen, der eine ganz einfache, wenn auch etwas hackerige Lösung enthielt:

ildasm /tokens /out=unsignedAssembly.il unsignedAssembly.dll
ilasm /dll /key=key.snk unsignedAssembly.il /out=signedAssembly.dll

Die Assembly zu disassemblieren und dann wieder zusammenzuklatschen ist zwar irgendwie leicht gewagt - aber was kratzt mich das, solange es nur funktioniert? Nicht die Bohne, genau.

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