Grafische Editoren mit der Visual Library von Netbeans

Gregor Ottmann | Oktober 2, 2007 on 7:41 am | In NetBeans, Tools | No Comments

MHenze hat mir heute einen Link zu einem Screencast geschickt, und weil ich mir im Büro eigentlich keine Videos ansehe, hat es etwas Überzeugungsarbeit benötigt, um mich zum Betrachten des Screencasts über die neue “Visual Library” von NetBeans zu bringen. Naja, OK, der Hinweis “Das ist besser als Arbeiten, oder?” hat eigentlich ausgereicht, wenn ich ehrlich bin. Jedenfalls war ich extrem begeistert von dem, was ich dort gesehen habe… Mit diesem kostenlosen Toolkit kann man nämlich Graphen aus verbundenen Widgets extrem einfach auf den Schirm bringen, und man muss dafür nicht mal das NetBeans-Framework benutzen, sondern kann den ganzen Schmarrn auch in ganz normale Swing-Applikationen einbauen. Affengut, wirklich.

Ich könnte jetzt stundenlang davon schwärmen, wie geil das alles ist, aber viel besser ist es, wenn Ihr Euch einfach die 18 Minuten nehmt, um das oben verlinkte Video mal anzusehen. Schart ein paar Entwickler um Euch, holt Popcorn und Bier, macht ein Event draus - aber lasst Euch das bitte nicht entgehen, ja? Und wenn Ihr fertig mit dem Teil seid, klickt Ihr noch auf den Link zur Projekthomepage für die Lib da und zieht Euch die Details rein, bevor Ihr mit der Coderei anfangt.

Kostenloses Zwei-Wege-UML im neuen Netbeans

Gregor Ottmann | Juni 7, 2006 on 1:20 pm | In NetBeans | No Comments

Ich war immer schon der Ansicht, dass man so ganz ohne Netbeans nicht leben kann, sogar wenn man IDEA hat - ganz einfach deswegen, weil man in keinem anderen Tool so einen schönen Editor für das geliebte GridBagLayout bekommt. Langsam bekomme ich allerdings den Eindruck, dass Netbeans mehr als nur meine zweite Wahl werden könnte, wenn die 5.5 mal final ist…

Aktueller Anlass für diesen Gedanken ist die Flash-Vorführung des Zwei-Wege.-UML-Modellings in Netbeans 5.5, von der mir MHenze berichtet hat. Ich gestehe: Mein Kiefer senkte sich recht schnell unter das Niveau der Schreibtischplatte und der Speichel floss fast schneller, als ich aufwischen konnte. Sicher, sowas hat man anderswo schon gesehen - aber kostenlos? Ich bin schwerst beeindruckt und denke mir, dass die Jungs bei IntelliJ sich echt was einfallen lassen müssen.

Java wie auf Schienen (mit Bohnen statt Rubinen)

Gregor Ottmann | Mai 8, 2006 on 8:02 am | In NetBeans, Tools, Vermischtes | No Comments

Ich gestehe: Ich habe keine Ahnung von “Ruby on Rails”. Ich hab’s mir nichtmal angesehen. Schließlich muss man irgendwo eine Grenze ziehen, wenn es darum geht, wieviele Frameworks und Technologien man sich in den Kopf prügelt - zumindest so lange, bis endlich irgendwer brauchbare Speichererweiterungen für das menschliche Hirn auf den Markt bringt. Man will ja nicht wie Kelly Bundy in jener Spielshow enden und beim 7. Framework den eigenen Namen vergessen…

Ein Rails-Feature, von dem man mir berichtete, klang allerdings immer recht nett: Die automatische Erzeugung einer rudimentären Webapplikation aus einer bestehenden Datenbankstruktur. Sowas dürfte für einfache CRUD-Applikationen ziemlich nützlich sein, und irgendwie ist es schade, dass wir Java-Leute sowas nicht haben.

Noch nicht.

Ich habe nämlich davon gelesen, dass Netbeans 5.5 einen coolen Assistenten zum Erzeugen von Websites aus Datenbanken mitbringt, und das hört sich ja schon recht gut an. Weil’s so schön ist, liefere ich auch noch einen zweiten Artikel zum Thema, der auch etwas Quelltext enthält - schließlich glaubt der wahre Hacker nichts, ohne die Sourcen gesehen zu haben. Und weil mir keiner irgendwas glaubt, wenn ich nicht meckere, merke ich dazu noch an, dass die neben dem JSF-Zeug gefälligst auch Support für Spring und Tapestry einbauen sollen. Dann ist aber Schluss, ab diesem Punkt soll jeder selbst entscheiden, ob er’s ansprechend findet oder nicht.

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